BLINDSPOT · KINDERWUNSCH UND ARBEIT

Kinderwunsch am Arbeitsplatz. In Deutschland ist jede dritte Frau betroffen. Ab 35 ist es jede zweite.

Und fast niemand von ihnen spricht darüber bei der Arbeit. Nicht weil es sie nicht beschäftigt, sondern weil sie die Konsequenzen fürchten.

Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, Langzeitstudie 2026

Zusätzlich sind die Partner betroffen.

SCHWEIGEN
0 %

fühlen sich unwohl, das Thema am Arbeitsplatz anzusprechen. Tabuisierter als Politik oder Religion.

Quelle: Carrot, 2023

0 %

sind nicht sicher genug, offen mit dem Arbeitgeber zu sprechen.

Quelle: Fertility Matters at Work

0,5 %

melden sich krank, auch für einzelne Arzttermine. Aus Angst vor Konsequenzen, nicht aus medizinischer Notwendigkeit.

Quelle: Fertility Network UK / Fertifa, 2023

KONSEQUENZEN
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Betroffenen hat erwogen, den Job zu kündigen, wegen der Doppelbelastung aus Behandlung und Beruf.

Quelle: Fertility Network UK / Fertifa, 2023

0 %

haben den Job tatsächlich verlassen oder ihre Verantwortung signifikant reduziert. Jede Neubesetzung kostet 80 bis 150 Prozent des Bruttojahresgehalts.

Quelle: Peppy / FMAW / BICA, 2023

DIE LÜCKE
Was in fast keinem Personalkonzept vorkommt.
  • Berufseinstieg
  • Weg zur Familie
    Nicht abgedeckt
  • Elternzeit
  • Pflege
  • Rente
Betroffene tragen die Last unsichtbar. Die Kosten entstehen trotzdem.
WER BEREITS HANDELT

Merck KGaA wurde im Oktober 2023 der erste DAX-Konzern mit Fertility Benefits in Deutschland.

„Der Bedarf war längst da. Er war nur nie sichtbar gemacht worden."

In den USA haben bereits 47 Prozent der Großunternehmen Fertility Benefits eingeführt (Mercer). In Großbritannien existiert das Fertility Friendly Employer-Siegel. Das Thema betrifft Unternehmen und öffentliche Arbeitgeber gleichermaßen. Deutschland steht am Anfang dieser Entwicklung. Das Differenzierungsfenster ist jetzt offen.

Wer jetzt handelt, positioniert sich als Vorreiter, nicht als Nachzügler.

Christin Schrörs

Christin Schrörs

Ehemals Head of People Development in einem DAX-Konzern, heute spezialisierte Beraterin für Kinderwunsch und Arbeit im deutschsprachigen Raum.

Wenn Sie wissen wollen, wo dieser Blindspot in Ihrem Unternehmen konkret wirkt, sprechen Sie mit mir. Im ersten Gespräch schauen wir gemeinsam, was individuell für Ihr Unternehmen sinnvoll ist.